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Prozessmanagement · Lean Management & Six Sigma

Weniger Verschwendung. Weniger Fehler. Und der Beweis dazu.

Lean Management nimmt aus Ihren Abläufen heraus, was keinen Wert schafft. Six Sigma belegt mit Daten, dass die Verbesserung wirklich eingetreten ist. Aus „wir glauben, es läuft besser“ wird eine Zahl, die Sie nachrechnen können.

Fehlerquote: vorher und nachher
Lean Six Sigma Green Belt Yellow Belt DMAIC
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Kurz erklärt

Was das für Ihren Betrieb bedeutet

Falls Ihnen die Begriffe nichts sagen: Sie müssen sie nicht kennen. Worum es geht, kennen Sie aus dem Alltag.

Lean

Lean stellt bei jedem Arbeitsschritt eine einzige Frage: bringt er dem Kunden etwas? Alles andere ist Aufwand, den irgendjemand bezahlt. Doppelte Freigaben, Warten auf Rückmeldungen, Suchen, Nacharbeit, Zwischenlager. Lean macht diese Stellen sichtbar und räumt sie weg.

Six Sigma

Six Sigma kümmert sich um das, was trotzdem schiefgeht. Statt zu vermuten, woran es liegt, misst es. Wo entstehen Fehler, wie oft, und was steckt tatsächlich dahinter? Erst dann wird geändert, und danach wird nachgemessen.

Zusammen

Zusammen heißt das: Ihre Prozesse werden schneller und günstiger, und Sie können am Ende belegen, um wie viel. Genau das ist der Unterschied zu einer Verbesserung, die sich gut anfühlt und nach drei Monaten wieder weg ist.

Zwei Disziplinen, ein Ziel

Lean entfernt die Verschwendung. Six Sigma belegt das Ergebnis.

Sie stammen aus verschiedenen Traditionen und decken zusammen beide Seiten der Prozessverbesserung ab: weniger von dem tun, was nichts bringt, und sicher wissen, was wirkt.

Lean Management

Weglassen, was keinen Wert schafft

Lean begann in der Fertigung bei Toyota mit einer Frage: hilft dieser Schritt dem Kunden? Was das nicht tut, wird hinterfragt. Richtig angewendet macht das Prozesse schneller und günstiger, ohne bei der Qualität zu sparen.

  • Die acht VerschwendungsartenÜberproduktion, Wartezeit, Transport, Überbearbeitung, Bestände, unnötige Bewegung, Fehler und ungenutztes Mitarbeiterpotenzial. Systematisch erhoben und beseitigt.
  • WertstromanalyseEin klares Bild davon, wie die Arbeit tatsächlich fließt, damit sichtbar wird, wo sie stockt.
  • 5SSortieren, Systematisieren, Säubern, Standardisieren, Selbstdisziplin. Eine Methode, die physische und digitale Arbeitsplätze dauerhaft in Ordnung hält.
  • KaizenLaufende Verbesserung in kleinen Schritten, eingebaut in die tägliche Arbeit statt als Projekt, das nach einem halben Jahr verebbt.
Six Sigma

Streuung reduzieren, Wirkung belegen

Six Sigma behandelt Qualität als Messproblem. Statt anzunehmen, dass ein Prozess funktioniert, wird statistisch ermittelt, woher Fehler und Streuung kommen. Behoben wird die Ursache, nicht das Symptom.

  • Daten statt MeinungJede Entscheidung stützt sich auf Messwerte aus dem echten Prozess, nicht auf Annahmen darüber, wie er laufen sollte.
  • UrsachenanalyseStatistische Werkzeuge führen einen Fehler auf seine tatsächliche Quelle zurück, damit die Behebung hält.
  • Belt-SystematikDie Ausbildungsstufen von Yellow über Green bis Black Belt bauen statistische Strenge in die Problemlösung ein und machen Kompetenz vergleichbar.
  • Eingebaute KontrolleIst ein Prozess einmal in Ordnung, sorgt laufende Überwachung dafür, dass er nicht still zurückfällt.
Warum es sich lohnt

Was es kostet, ohne Lean und Six Sigma zu arbeiten

Kaum ein Betrieb entscheidet sich bewusst für schwankende, aufwendige Abläufe. Es passiert schrittweise, eine Notlösung nach der anderen, bis niemand mehr sagen kann, warum ein Vorgang so lange dauert.

Ohne Lean und Six Sigma

  • ✕Verbesserungen nach Bauchgefühl statt nach Messwerten
  • ✕Derselbe Fehler taucht alle paar Monate wieder auf
  • ✕Niemand kann genau sagen, wo die Verschwendung steckt
  • ✕Eine Lösung hält eine Woche und fällt dann still zurück
  • ✕Entscheidungen werden mit Meinung verteidigt, nicht mit Belegen

Mit Lean und Six Sigma

  • ✓Jede Verbesserung ist mit echten Prozessdaten hinterlegt
  • ✓Ursachen werden entfernt, nicht Symptome überklebt
  • ✓Eine Wertstromanalyse zeigt genau, wo die Arbeit stockt
  • ✓Kontrollpläne verhindern, dass die Verbesserung zurückfällt
  • ✓Entscheidungen, die Ihr Team mit Zahlen begründen kann
Was sich in der Praxis ändert

Was Lean und Six Sigma tatsächlich bringen

Kein neu gezeichnetes Flussdiagramm, sondern messbare Veränderung darin, wie die Arbeit durch Ihren Betrieb läuft.

Weniger Fehler

Die Analyse findet die Ursache statt des Symptoms. Deshalb bleibt ein behobenes Problem behoben und taucht nicht im nächsten Quartal wieder auf.

Weniger Verschwendung

Jeder Prozessschritt rechtfertigt seinen Platz oder fällt weg. Was bleibt, bringt dem Kunden etwas.

Kürzere Durchlaufzeiten

Ohne Wartezeiten und Sonderwege läuft ein Auftrag schneller durch, und Termine werden planbar statt knapp.

Gleichbleibende Qualität

Das Ergebnis hängt weniger davon ab, wer die Aufgabe gerade übernimmt und wie viel Erfahrung diese Person mitbringt.

Mehr Kapazität ohne mehr Personal

Wenn Nacharbeit und Suchen wegfallen, wird Arbeitszeit frei, die vorher niemand als Kosten gesehen hat.

Verbesserung, die bleibt

Kaizen und Kontrollpläne verankern den neuen Stand im Alltag, statt ihn von der Aufmerksamkeit einzelner Personen abhängig zu machen.

Wie wir vorgehen

DMAIC, die fünf Phasen

Das strukturierte Vorgehen hinter jedem Six-Sigma-Projekt, das wir durchführen.

D

Define

Problem, Kundenanforderung und Zielzustand festlegen, und zwar in Zahlen.

M

Measure

Erheben, wie der Prozess heute tatsächlich läuft. Wo Systemdaten vorliegen, werten wir sie mit Process Mining aus, statt monatelang von Hand zu messen.

A

Analyze

Die echte Ursache von Fehlern und Streuung finden, statistisch statt durch Raten.

I

Improve

Änderungen entwerfen, die an der Ursache ansetzen, und prüfen, ob sie wirken.

C

Control

Überwachung einrichten, damit die Verbesserung hält und nicht nach drei Monaten verschwindet.

Die Measure-Phase entscheidet über das ganze Projekt und ist gleichzeitig die teuerste. Wie sich beurteilen lässt, ob die Datenlage eines Unternehmens für eine datenbasierte Analyse überhaupt ausreicht, ist das Thema einer unserer Publikationen.

Die Six-Sigma-Skala

Was ein Sigma-Level konkret bedeutet

Six Sigma hat seinen Namen von einer statistischen Skala. Jede Stufe nach oben bedeutet ungefähr ein Zehntel so viele Fehler.

2σ
308.537
3σ
66.807
4σ
6.210
5σ
233
6σ
3,4
Sigma-LevelFehler pro Million Fehlermöglichkeiten (DPMO)Was das in der Praxis heißt
2σrund 308.537Etwa jeder dritte Vorgang ist fehlerhaft
3σrund 66.807Etwa jeder 15. Vorgang, typisch für einen nicht beherrschten Prozess
4σrund 6.210Etwa jeder 160. Vorgang, ein solider, gut geführter Prozess
5σrund 233Etwa jeder 4.300. Vorgang, führend in der Branche
6σrund 3,4Etwa jeder 300.000. Vorgang, nahezu fehlerfrei

Der Sprung von einer Stufe zur nächsten ist am Anfang am leichtesten zu erreichen und wirkt dort am stärksten. Wo Ihr Prozess heute steht, zeigt die Messung in der Measure-Phase.

Ihr Ansprechpartner

Der Kopf hinter Ihren Verbesserungsprojekten

Jedes DMAIC-Projekt bei uns wird von Andreas Erhard geführt. Er nimmt die Prozesse selbst auf, wertet die Daten selbst aus und steht selbst im Workshop.

Andreas Erhard

Andreas Erhard, BA, MSc, MBA

Geschäftsführer und Prozessmanager

Lean Six Sigma Green Belt Yellow Belt

Er hat in seiner Laufbahn über 1.500 Prozesse aufgenommen, dokumentiert und bewertet. Der Green Belt führt Verbesserungsprojekte nach DMAIC eigenständig durch und arbeitet mit den statistischen Werkzeugen dahinter.

Publikationen
Erhard, A., Arthofer, K., Helm, E. (2023): Extending a Data Management Maturity Model for Process Mining in Healthcare. In: dHealth 2023, Studies in Health Technology and Informatics, IOS Press. doi.org/10.3233/SHTI230038
Pointner, A., Krauss, O., Erhard, A., Schuler, A., Helm, E. (2023): Multi-Perspective Process Mining Interfaces for HL7 AuditEvent Repositories: XES and OCEL. In: dHealth 2023, Studies in Health Technology and Informatics, IOS Press. doi.org/10.3233/SHTI230034
Umsetzung

Und wenn die Verbesserung Automatisierung braucht

Viele Kontrollen und Auswertungen, die aus einem DMAIC-Projekt entstehen, lassen sich auf Papier nicht dauerhaft führen. Wir bauen sie direkt in Ihr Odoo-System ein, statt ein zusätzliches Werkzeug daneben zu stellen. Die Kennzahl, die Sie in der Control-Phase beobachten wollen, entsteht dann dort, wo die Arbeit ohnehin gebucht wird.

Häufige Fragen

Was uns fast immer gefragt wird

Nein. Wir arbeiten mit den Leuten, die den Prozess ohnehin verantworten. Wenn die Fähigkeit dauerhaft im Haus bleiben soll, begleiten wir eine Person davon so eng, dass sie das nächste Projekt selbst führen kann.
Das hängt vom Umfang ab. Entscheidend sind vor allem zwei Dinge: wie viele Daten in der Measure-Phase erhoben werden müssen und wie viele Einflussgrößen die Analyse prüfen muss. Beides klären wir im Erstgespräch, danach nennen wir Ihnen eine belastbare Zeitschiene für Ihren konkreten Fall.
Ja, direkt am Projekt. Wir arbeiten die Methodik gemeinsam mit Ihren Leuten an Ihrem eigenen Prozess durch, damit die Fähigkeit im Haus bleibt. Wenn Sie zusätzlich eine formale Zertifizierung mit Prüfung möchten, empfehlen wir dafür einen akkreditierten Anbieter. Das eine ergänzt das andere.
Ja, und zwar eng. Wo eine Verbesserung eine Automatisierung oder eine neue Kontrolle braucht, bauen wir sie in Ihr bestehendes System ein statt in ein separates Werkzeug daneben.
Meistens wird die Control-Phase übersprungen. Dann fällt die Verbesserung still zurück, sobald die Aufmerksamkeit weiterzieht. Wir bauen die Überwachung in den Prozess selbst ein und nicht in einen Foliensatz, der abgelegt wird.
Jedes Projekt legt vorher fest, welche Kennzahl es verbessern soll, und misst den Ausgangswert mit Ihren eigenen Prozessdaten. Der Vergleich danach läuft gegen diesen Ausgangswert und wird nicht im Nachhinein geschätzt.
✓ Kostenloses Erstgespräch, unverbindlich

Der Einstieg ist die Prozessanalyse

Lean und Six Sigma sind die Methodik. Angewendet werden sie in einem Projekt, und das beginnt damit, dass wir uns ansehen, wie Ihre Prozesse heute laufen. Im Erstgespräch klären wir in 30 Minuten, ob sich das für Sie lohnt.

Oder direkt: Andreas Erhard, +43 732 237227-102

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